Chile

Eine stürmische Geschichte, 7000 km Küste und vielfarbigen Städten: Willkommen in Chile für eine außergewöhnliche Reise

 

Schon die geographische Beschreibung dieses Landes sagt viel darüber aus: 7000 km lang und 200 km breit. Auf dieser ganzen Ausdehnung von Nord nach Süd wird die Reise durch alle Extreme gehen. Die Atacama-Wüste, die als die trockenste der Welt gilt, wilde Gebiete, Gletscher im Süden, Traditionen, die von den Mapuche geerbt wurden. Und dann wird es auch eine schöne Geschichtsstunde geben: von der spanischen Kolonisierung bis zur europäischen (11% der Deutschen leben hier), dieses Land ist ein wahres Flickwerk.
Dies ist eine Allgemeingültigkeit, aber die Sauberkeit in diesem Land ist erfreulich (im Gegensatz zu einigen Nachbarländern). Hier wird der Abfall sortiert, man verhält sich höflich.

Olà ! Chile, mi nombre es Christine, soy francesa, encantada de concerte ! Hallo Chile!

 
 

Man muss nicht lange in Chile bleiben, um es zu begreifen: die Einwohner dieses Landes sind wirklich schnell

 
Die Reise beginnt mit einem Dialog: Das Spanisch der Chilenen wird die Neuronen des Reisenden auffrischen. Selbst wenn Sie Spanisch beherrschen, dauert es eine Weile, bis man sich daran gewöhnt, ohne Kopfschmerzen sich mit ihnen zu unterhalten: Die Chilenen sprechen extrem schnell.
Keine Punkte oder Kommas, träumen Sie nicht von Ellipsen. Die Einheimischen sprechen schnellissississimo. Es ist besser, den Rhythmus sofort zu nehmen, denn unsere Art zu sprechen ärgert die Chilenen sehr, die Sie Ihren Satz nicht beenden lassen.
Ich frage mich manchmal, was sie hier ins Wasser oder in die Luft zugefügt wird, um sie so aufgeregt über das Verb zu machen. Denn abgesehen vom Sprechen und Fahren in Santiago, sind sie die ruhigsten Menschen.
Wenn die Sprachbarriere erst einmal abgebaut ist und man sich an ihre Redeweise „unter Ekstasy“ gewöhnt hat, sind die Chilenen sehr liebenswert: freundlich, lächelnd und ruhig.
 

Die Kenntnis der zeitgenössischen und alten Geschichte Chiles ist wichtig, um dieses Land zu verstehen

 
Geschichtsbücher unterteilen die Geschichte des Landes in 12 Perioden. Von den Mapuche, der Ureinwohnergemeinschaft Chiles, bis zur Diktatur Pinochets hat dieses Land viele, nicht immer glückliche Übergänge erlebt.
Vergessen wir nicht, dass Chile 1988/1994 zur Demokratie zurückgekehrt ist, was noch nicht lange her ist. Die Diktatur und ihre Prozession von Hinrichtungen, vermisste Personen und Folter war, historisch gesehen, gestern.
Zwischen den schweigenden Chilenen, die nicht offen sprechen wollten, und denjenigen, die sich mit allen möglichen Mitteln äußerten, muss darauf geachtet werden, niemanden zu verurteilen, um alle Empfindlichkeiten zu schonen.
Politik ist ein Lieblingsthema der Chilenen, die sich sehr für die Politik ihres Landes interessieren, also seien Sie diplomatisch!
 

Chile ist schön und verrückt: es ist niedrig und hoch, kalt und heiß

 
Im Winter ist es wirklich kalt, aber die Chilenen benutzen kaum Zentralheizung. Viele Reisende erwarten ein warmes Klima, nein! In der Atacama-Wüste verzeichnet das ganzjährig heiße Wüstenklima Temperaturschwankungen von bis zu -30° zwischen Tag und Nacht. Hier regnet es nie, es ist der trockenste Ort der Welt.
Kalte und feuchte Winter, ein polares oder mediterranes Klima, es ist für jeden etwas dabei.
 
Alle Reisenden sind sich einig, die imposante, majestätische Bergkette der Anden, so nahe bei Santiago, ist der erste visuelle Schock, wenn man in Chile ankommt.
 
Wie geht es weiter? Kolibris im Herzen des Stadtzentrums, die in den Parks Blumen pflücken, museen, die den Fußgängern herrliche Straßenkunstfresken bieten. Farbenfrohe Stadtviertel, die mit Hilfe alter Seilbahnen erkundet werden können, die den erschöpften Entdecker von Hügel zu Hügel befördern.
 

In Chile eine exotische Gastronomie kennen lernen

 

In Chili essen und trinken wir gut! Von den immerwährenden Empanadas bis hin zu den Manjar (chilenischer „dulce de leche“) ist die Auswahl sehr vielfältig

 
Probieren bevor beurteilen: das completo, dieses Sandwich ist ein Gedicht für Junk-Food. Es kombiniert Sauerkraut, Avocado, Wurst, Tomate, alles großzügig mit Ketchup und Mayo bestreut.
Dazu natürlich Fruchtsäfte, aber auch Wein und Pisco sauer: Pisco (weißer Traubenschnaps) gemischt mit einer Limette, Zucker und einer Wolke Eiweißschnee.
 
Würziger Ceviche wird Liebhaber von roh mariniertem Fisch begeistern: eine Spezialität Chiles.
 
Die Sopaipillas, diese hübschen Kürbiskrapfen mit einer fluoreszierenden Orangenfarbe, eine Cazuela (Brühe) oder ein Pastell aus Choclo, ein außergewöhnlicher Gratin aus Fleisch und Maispüree. Denn es gibt noch eine ganze Reihe typischer Gerichte, die man in den Comedores, Straßenhändlern oder in den cocinerias der Märkte entdecken kann.
 
Die Restaurants sind voll von freundlichen Chilenen und die Speisekarte ist sehr abwechslungsreich: Es ist Zeit, neue Geschmacksrichtungen auszuprobieren.
Es wäre schade, bei einer Pizza oder einem Hamburger zu bleiben, die meiner Meinung nach die gastronomische Vielfalt auf der ganzen Welt vernichten. Ein bisschen Mut! Die Zusammensetzung ist manchmal verwirrend, aber sie ist gut, sie ist anders, aber gut!
 

Muchas gracias Chile ! Hasta luego !

Chili

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